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Ein Interview mit Manfred Steffny ist bei youtube.de zu sehen

Aus SPIRIDON Heft 11/2008, Seite 4-7

Berlin – Marathon der Superlatives

Haile Gebrselassie mit Weltrekord

LaufstilHaile Gebrselassie verbesserte beim Berlin Marathon am 28.9.2008 seinen ein Jahr alten Marathon-Weltrekord von 2:04:26 auf 2:03:59 Stunden.
Foto: Hasenclever
Der Berlin-Marathon setzt jedes Jahr einen drauf. Was sollte man noch erwarten nach dem vorjährigen Weltrekord von Haile Gebrselassie? Einen Aufguss davon? Nein, was kam war ein neuer Durchbruch. Mit 2:03:59 h schaffte der Äthiopier nicht nur seinen 26. Weltrekord, sondern auch seine persönliche Traumzeit. Mit 2:03 sollte sie beginnen. „Ich bin sie gelaufen, irgendwie, die eine Sekunde unter 2:04 h hat mich sehr glücklich gemacht „freute sich der neue und alte Weltrekordler, nach seiner Rekordverbesserung um 27 Sekunden. „der letzte Kilometer war schwer, aber heute gab es ein Traumwetter wie nur einmal im Leben, ich hatte einen fantastischen Pacemaker, der bis km 32 durchhielt und der andere kenianische Bursche war bis km 36 dabei, als ich ihm mal zeigen musste, wo es lang ging. Ich fühlte mich wie in einem Stadion, so hat mich das Publikum vom ersten Kilometer an mit Haile, Haile-Rufen angefeuert.“ Der Verzicht auf das olympische Marathonrennen von Peking, wo Haile nur 10.000 m lief und Sechster wurde, hat sich zumindest auf die Marathonform ausgezahlt. „Meine Schnelligkeit hat sich verbessert, das Tempo ist mir leichter gefallen“, bekannte Haile, der trotz seiner 35 Jahre sagte: „Ich habe im Sport noch viel vor.“ Fast vergessen wurde die hervorragende Zeit des Zweiten, James Kwambai aus Kenia, der mit 2:05:36 h Zweiter wurde. Die positive Überraschung bei den Männern war der deutsche 10-km-Meister Falk Cierpinski vom SG Spergau Halle , der in DLV-Jahresbestzeit von 2:13:30 h Neunter wurde und sich damit für die WM 2009 an gleicher Stätte qualifiziert haben dürfte.

Irina Mikitenko drehte auf

Laufstil
Irina Mkitenko vom TV Wattenscheid lief als Siegerin mit 2:19:19 h deutschen Rekord und Weljahresbestzeit.
Foto: Mast

Weltjahresbestzeit Irina Mikitenko hatte erst 2007 ihren ersten Marathon bestritten und zwar in Berlin mit einem hervorragenden zweiten Platz. Sie kam wieder, hatte wie Haile auf den olympischen Marathon verzichtet und lief einen überragenden deutschen Rekord von 2:19:19 h, fast 5 min schneller als zuvor. Das war auch die beste Zeit weltweit in diesem Jahr. „Mein Mann ist der Chef bis 30 km, er lässt mich nicht schnell anlaufen“, sagte Irina hinterher. Anscheinend gebremst lief sie die erste Hälfte in 70:05 min und die zweite in 69:14 min. Bis zur Hälfte lag sie noch 28 Sekunden hinter den beiden Kenianerinnen Askale Magarska und Helena Kiprop. „Doch ich wusste bei der Hälfte der Strecke, dass ich gewinnen würde“, erklärte Irina, die am Schluss mit Mittelstrecklerschritt durch das Brandenburger Tor lief. Nun ist sie Kandidatin für den Gewinn von 500.000 Dollar der Marathon Majors. Um diesen Gewinn abzusichern, müsste sie eventuell noch einmal im November den Marathon von London laufen. Dazu sagte sie am Renntag: „Heute fühle ich mich, als könnte ich noch tanzen gehen, mal sehen was morgen ist.

Superlativ auch in der schieren Größe: Mit 35.783 Marathon-Finishern von 36.841 Gestarteten war es auch der 35. auch der bisher größte Berlin Marathon. Damit liegt man hinter New York und Boston an dritter Stelle in der Welt. Doch die schiere Größe war für viele Teilnehmer eher beängstigend, vor allem beim „Marathon der langen Wege“ zur Messe und zur Abholung der Startnummern. Manfred Steffny

 

 

35. real,-Berlin Marathon in Zahlen (28.9.)
Männer:
Frauen
1.
Haile Gebrselassie, ETH 2:03:59 1. Irina Mikitenko, GER 2:19:19
Weltrekord
deutscher Rekord!
2.
James Kwambai, KEN 2:05:36 2. Askale Tafa Magarsa, ETH 2:21:31
3.
Charles Kamatahi, KEN 2:07:48 3. Helena Kirop, KEN 2:25:01
4.
Mariko Kipchumba, KEN 2:09:03 4. Rose Chberuiyot, ETH 2:26:25
5.
Mesfin Ademasu, ETH 2:12:02 5. Gulnara Wigoskaja, RUS 2:30:03
6.
Joseph Ngolespus, KEN 2:12:07 6. Shuru Deriba, ETH 2:31:20
7.
Kenjiro Jitsui, JPN 2:12:48 7. Edyta Lewandowska, POL 2:33:00
8.
Tashinari Sluwa, JPN 2:13:04 8. Evelyne Kimuria, KEN 2:35:53
9.
Falk Cierpinski, GER 2:13:30 9. Daniela Cirlan, ROM 2:36:18
10.
Francis Kiprop, KEN 2:14:30 10. Zivile Balciunaite, LTU 2:36:40

Die 5-km-Zwischenzeiten von Haile Gebrselassie bei seinem Weltrekord:
5 km
14:35 min, 10 km 29:13 min, 15 km 44:03, 20 km 58:50 min, 21,1 km 62:05, 25 km 1:13:41 h, 30 km 1:28:27 h, 35 km 1:43:05, 40 km 1:57:34 h, 42,195 km 2:03:59 h.

Die 5-km-Zwischenzeiten von Irina Mikitenko bei ihrem deutschen Rekord:
5 km
16:40 min, 10 km 33:11 min, 15 km 49:47 min, 20 km 66:28 min, 21,1 km 70:05 min, 25 km 1:23:08, 30 km 1:39:36 h, 35 km 1:58:05 h, 40 km 2:12:22 h, 42,195 km 2:19:19 h.

 

Die Rekordläufe von Berlin 2008

(Fotos von Manfred Steffny, Dirk Hasenclever und Dagmar Wienke)

  • Gleich doppelter Startschuss
    durch Jogi Löw(li.) und Berlins
    Bürgermeister Klaus Wowereit.

  • Start mit Haile Gebrselassie mittendrin.

  • Der Start der Frauen.

  • Vier Tempomacher betreuten die Spitze, mittendrin Haile
    Gebrselassie nach 600 m am Goldenen Stern.

  • Spitzengruppe.

  • Irina Mikitenko mit Tempomachern bei km 21.

  • Falk Cierpinski bei km 21.

  • Spitzengruppe bei km 23. Noch sind zwei Hasen und
    die beiden Kenianer Charles Kamathi und James Kwambei dabei.

  • Gleich fällt der Kenianer James
    Kwambai ab. Noch ist er mit
    Hsaile Gebrselassie zusammen.

  • Haile Gebrselassie in neuer
    Weltrekordzeit im Ziel.

  • Irina Mikitenko im Ziel mit
    neuem deutschen Rekord.

  • Falk Cierpinski war als
    Neunter bester Deutscher
    in 2:13:30 h.

  • Siegerehrung mit James Kwambai, KEN,
    Haile Gebrselassie, ETH und Charles Kamatahi, KEN.

  • Askale Tafa Magarsa, ETH, Irina Mikitenko, GER
    und Helena Kirop, KEN.

  • Der neue Weltrekord.

  • Der neue deutsche Rekord.