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SPIRIDON-Reisen

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Aus SPIRIDON 01/2008

Mikitenko sogar international mit vorn

Viele Jahre lang förderte SPIRIDON durch den SPIRIDON-Dreikampf, einer Punktwertung mit den Distanzen 10 km, 25 km und Marathon den Langstreckenlauf in Deutschland. Hier wurden die vielseitigsten und beständigsten Ausdauerleistungen gewürdigt. Doch durch die Einführung der Halbmarathonstrecke kippten die 25 km weg. Durch die neuen IAAF-Punktelisten besteht nun wieder die Möglichkeit eines Vergleichs auf den populärsten Laufstrecken, wobei die 10.000 m auch auf der Bahn gelaufen werden können. Weltweit führen in diesem Jahr Haile Gebrselassie (Äthiopien) mit 3.810 Punkten und Lornah Kiplagat (Holland) mit der eigenen Frauenwertung von 3.643 Punkten. Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) hält sich mit 3.492 Punkten an dritter Stelle in der Welt.

Irina Mikitenko
Irina Mikitenko im Ziel des Berlin- Marathon nach ihren 2:24:51 h.
Foto: Mast

Lornah Kiplagat, die Weltmeisterin im Crosslauf und im Halbmarathon, ist die einzige Frau, die in diesem Jahr Meseret Defar (10.000 m) und Tirunesh Dibaba (Cross) schlug. Durch Verletzung verpasste sie die WM, doch ihre Einzelleistungen von 31:05 min über 10 km, 66:25 min als Halbmarathon-Weltrekord in Udine und 2:24:46 h im Marathon sprechen für sich. Irina Mikitenko hat mit ansteigender Form über das Jahr Platz 3 in dieser Wertung erzielt. Sie liegt damit nur zwei Zähler hinter der in Japan lebenden Engländerin Mara Yamauchi. Die Frauen lieben es, querbeet an Straßenläufen teilzunehmen. Daher gibt es auch eine gute Dichte. Sabrina Mockenhaupt als zweitbeste Deutsche konnte sich als Siebte platzieren. Vieles spricht dafür, dass der Aufbau von den kurzen Straßenläufen auf den Marathon ein Erfolgsgeheimnis ist. Vielleicht ist das auch ein Grund für die Stärke der deutschen Marathonfrauen (siehe Tabelle).
Durch die geschlechtsspezifischen Tabellen der IAAF gibt es einen echten Vergleich zwischen Männern und Frauen, sieht man auch, wie stark die deutschen Langstreckenläufer hinter den DLV-Frauen zurückhängen. Stefan Koch (TV Wattenscheid), auf Marathon ein Neuling, liegt ziemlich deutlich mit 3.189 Punkten vorne. Damit liegt er punktemäßig hinter den fünf besten deutschen Frauen. Die Marathon-Spezialisten fallen durch einen schwachen Unterbau auf. Man sieht, dass nicht nur Training und Trainingslager etwas bringen, sondern mehr Wettkämpfe auf unterschiedlichen Distanzen, wie es frühere deutsche Spitzenläufer vorführten.
International stellt Haile Gebrselassie eine Klasse für sich dar. Seine 3.810 Punkte würden einen Weltrekord bedeuten, doch hat sein Halbmarathon von New York den kleinen Makel mit 30 m Gefälle nicht bestenlistenfähig zu sein. Das gilt aber auch für die 60:10 min von Martin Lel beim Great North Run. Bemerkenswert, dass die beiden ersten dieser Liste – Haile und Marilson Gomes – ihre 10.000-m-Leistungen auf der Bahn erzielten, wie auch Sabrina Mockenhaupt bei den Frauen.
Bei den Männern klappt das Wettkampfverhalten auseinander. Die einen tendieren zum Block 10 km/Halbmarathon, die anderen zum Block Halbmarathon/Mara-thon. Und dann gibt es die Spezialisten, die überhaupt nur für Marathon aus der Savanne Ostafrikas kommen.
Die höchsten Punktzahlen in den drei Disziplinen sind der Weltrekord im Halbmarathon durch Samuel Wanjiru mit 58:33 min in Den Haag 2007, die mit satten 1.316 Punkten bewertet wurden und die 2:04:26 h von Haile Gebrselassie in Berlin, die 1.286 Punkte einbringen. Höher bewertet noch wird der Weltrekord von Paula Radcliffe mit 1.307 Punkten für 2:15:25 h von London 2003.
SPIRIDON wird den Dreikampf 2008 zur Förderung des Langstreckenlaufs auch für Altersklassen auf vermessenen Strecken ausschreiben.

Spiridon-Cup 2007:
Männer:
1. Stefan Koch, Wattenscheid 3.189 P.
10 km 28:54 = 1.059 21,1 km 63:35 = 1.104 Mar. 2:17:17 = 1.026
2. Mario Kröckert, Leverkusen 3.114 P.
10 km 29:32 = 1.003 21,1 km 64:38 = 1.062 Mar 2:16:07 = 1.049
3. Alexander Lubina, Wattenscheid 3.057 P.
10 km 29:24 = 1.015 21,1 km 64:20 = 1.074 Mar. 2:21:27 = 948
4. Martin Beckmann, Leinfelden 2.985 P.
10 km 30:35 = 913 21,1 km 65:18 = 1.036 Mar. 2:15:22 = 1.063
5. Falk Cierpinski,  Spergau 2.897 P.
10 km 30:05 = 955 21,1 km 67:34 = 950 Mar 2:19:06 = 992
6. Florian Neuschwander, 2.795 P.
30:17 = 938 21,1 km 66:50 = 977 Mar 2:25:16 = 880
Frauen:
1. Irina Mikitenko, Wattenscheid 3.492 P.
10 km 32:10 = 1.150 21,1 km 69:46 = 1.159 Mar 2:24:51 = 1.183
2. Sabrina Mockenhaupt, Köln 3.397 P.
10.000 m 31:56,09 = 1.163 21,1 km 71:56 = 1.110 Mar 2:29:33 = 1.124
3. Luminita Zaituc, Braunschweig 3.317 P.
10 km 33:26 = 1.083 21,1 km 71:54 = 1.111 Mar 2:29:37 = 1.123
4. Susanne Hahn, Saarbrücken 3.211 P.
10 km 33:04 = 1.102 21,1 75:09 = 1.033, Mar 2:33:25 = 1.076
5. Melanie Kraus, Leverkusen 3.194 P.
10 km 32:45 = 1.119 21,1 km 74:34 = 944 Mar 2:28:56 = 1.131
6. Claudia Dreher, Burg 3.136 P.
10 km 34:01 = 1.053 21,1 km 75:59 = 1.014 Mar 2:33:58 = 1.069
7. Birgit Bohn, Frankfurt 2.877 P.
10 km 35:49 = 962 21,1 km 78:41 = 952 Mar 2:42:55 = 963