Maskottchen
ABGESTOPPT!

Manfred Steffnys Betrachtungen zu den 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin


Abgestoppt VII
Abgestoppt VI
Abgestoppt V
Abgestoppt IV
Abgestoppt III
Abgestoppt II
Abgestoppt I


Bildergalerie zur WM 2009

Reisen

SPIRIDON-Reisen

Wir reisen durch alle Welt und

bieten mehr als Allerweltsreise



15. Spiridon Kreuzfahrt
zum Oslo-Marathon
vom 23.-27.9. ab 299 €

Color Fantasy

Diesmal geht es nach Oslo, in die erhabene Königsstadt des Nordens. Bei dieser Mini-Kreuzfahrt lockt ein Maxi-Marathon auf dem Zwei-Runden-Kurs über die breiten Boulevards. Fünf Tage Kiel-Oslo-Kiel mit Color-Line zum Schnäppchen-Preis von 299 €. Nur begrenztes Kontingent, Sonderprogramm für unsere Läufer. Für Direktanmeldung Flyer anfordern! Sammelmeldung für den Marathon wird von uns gemacht.
Büchermarkt

Buchsprechungen zum Roman
„Laufbahn am Limit"

Laufbahn
siehe bei:
Leichtathletik.de
Germanroadraces.de
Bitburger-Silvesterlauf.de
Laufreport.de
Amazon.de

Ein Interview mit Manfred Steffny ist bei youtube.de zu sehen

Manfred Steffnys Betrachtungen zu den 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin

Maskottchen
ABGESTOPPT! (VII.)

22.08.2009

Weltmeister – damit fängt der Stress erst an

Der letzte Wurf, der letzte Schritt, du bist endlich am Ziel, du bist Weltmeister. Geschafft? Von wegen. Dann fängt der Stress erst an. Kaum hast du gejubelt, da erdrückt dich förmlich die liebe Konkurrenz. Es muss ja nicht so schlimm werden wie bei der Hammerwurf-Siegerin Wlodarczyk, die im ersten Versuch Weltrekord warf, sich bei der Jubelarie den Fuß verletzte und den Wettkampf abbrechen musste …

weiter…

 

ABGESTOPPT! (VI.)

19.08.2009

Im Stadion wummt und zischt es

„Wo ist denn hier der Ostblock?“ fragte eine WM-Zuschauerin auf der Suche nach ihrem Sitzplatz. „Hamwa nicht mehr, seit die Mauer gefallen ist“, war die Antwort. Weniger zum Lachen ist die Aussicht von den Oberrängen des Olympiastadions. Da kann man ohne Fernglas keine Startnummer mehr erkennen. Der monumentale Quaderbau entspricht nicht mehr modernen Anforderungen. Die Entfernungen in dem einst für 100.000 Zuschauer gebauten Stadion sind zu groß. Das mag für Fußball noch angehen, doch ohne Videowände sind für die meisten Besucher Dreisprung und Kugelstoßen kaum erkennbar. Doch ein Platz im Oberrang kostet 25 Euro. Das ist einfach zuviel. Der WM-Besucher ist meist ein Wiederholungstäter. Da kommt an 3 oder 4 und erst recht an allen 9 Wettkampftagen einiges zusammen. Mit 10 Euro für die Sitzplätze unterm Dach hätte sich der obere Teil der Muschel füllen lassen …

weiter…

 

ABGESTOPPT! (V.)

18.08.2009

Station im KulturStadion

Wieviel Geld kann man eigentlich in einer Minute versemmeln? Gerade dachte ich darüber nach, wie gestern abend um 20.40 Uhr zwei russische Topfavoritinnen in der gleichen Minute verloren, Gulnara Galkina im Hindernislauf und Elena Isinbajewa im Stabhochsprung. Macht einen Devisenverlust von 120.000 Dollar für zwei entgangene Siegesprämien. Es gibt aber in Berlin zwei Minuten, die viel mehr kosten, tausend Mal mehr. Die U-Bahnfahrt vom Berliner Hauptbahnhof mit Zwischenstopp am Bundestag und Ziel nach zwei Stationen unterm Brandenburger Tor. Ein Bau, den viele für weitaus unnötiger halten als beispielsweise Dienstfahrten nach Spanien.

weiter…

 

ABGESTOPPT! (IV.)

16.08.2009

Marathon der Genüsse

Wer es darauf anlegt, bei der WM verpflegungsmäßig kostenfrei über die Runden zu kommen, der hat in Berlin als VIP, Sportfunktionär oder Journalist gute Karten. Die gelbgrünen eingeschweißten Akkreditierungskarten sind verheißungsvoll. Ohne sie bist du allerdings eine Null bei der WM.

Der Morgen beginnt in Niketown am Tauentzien um 9 Uhr mit der Pressekonferenz des DLV und seinen Athleten des Tages. Daran schließt sich beim weiteren Plausch ein ergiebiges Frühstücksbüffet an. Dann geht es um die Ecke in der Nürnberger Straße im Hotel Wellington zu Asics. Neben Sichtung der neuesten Produkte kann man sich an Kaffee und Tee und kleinen Spezialitäten laben, einigen der besten Mittel- und Langstreckler lauschen, z.B. Dieter Baumann, der um 11 Uhr zum Jogging animiert und unter freiem Himmel das Vormittagsprogramm der WM verfolgen.

weiter…

 

ABGESTOPPT! (III.)

13.08.2009

Mit 27 schon Äthiopiens Senior

Das äthiopische Team für die WM besteht aus 20 Männern und 21 Frauen. Das ostafrikanische Hochland ist dabei ausschließlich in den Laufdisziplinen von 1.500 m aufwärts vertreten. Über 5.000 m und 10.000 m darf jeweils ein Quartett statt des sonst erlaubten Trios laufen, da die Weltmeister von Osaka 2007, Kenenisa Bekele, Meseret Defar und Tirunesh Dibaba als Titelverteidiger automatisch qualifiziert sind. Dadurch erhöhen sich besonders über 10.000 m die taktischen Möglichkeiten, für die man in Äthiopien stets ein gutes Gespür hatte.

weiter…

 

ABGESTOPPT! (II.)

10.08.2009

Mikitenko und Müntefering

Irina Mikitenko hat ihren Marathonstart für die Weltmeisterschaften in Berlin abgesagt. Schon vor Monaten hätten wir in der Redaktion darauf wetten können. 2008 vor Olympia war sie plötzlich so verletzt, dass sie in Peking nicht antreten konnte, aber vier Wochen später in Berlin lief sie sehr munter Weltjahresbestzeit und deutschen Rekord. Nun scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Mikitenko machte vor der Weltmeisterschaft, bei der sie für den DLV eine der wenigen Leitfiguren war, einen Rückzieher.

weiter…

 

ABGESTOPPT! (I.)

05.08.2009

Stadion-Schicksale

Zurück aus Barcelona. Noch einmal die Hitze genossen vor der heißen Phase der Leichtathletik-WM, pulsierendes Leben wie nur noch in London, Paris und Rom in Europa erlebt. Aber keine dieser Städte hat einen eleganten Hafen vor der Tür und einen breiten, modernen Stadtstrand, Barceloneta, die unbekannte Playa. Man fährt lieber im Bus nach Lloret de Mar und bringt die Schweinegrippe mit. Aus einem Armenviertel und verrotteten Industrieanlagen sind im Vorfeld der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona Strand, Segelrevier und die „Villa Olympica“ entstanden. Letzteres sind zwei mal wieder eingerüstete Zwillings-Türme, die damals das sogenannte olympische Dorf darstellten. Unbedrängtes Schwimmen über 2-3.000 m, hier ist es möglich bei 26 °C Wassertemperatur Ende Juli.

weiter …