Aus SPIRIDON Heft 10/2010, Seite 4-5, 37. real,- Berlin-Marathon
Gegendarstellung
In der „Spiridon“ (Ausgabe 9/2010) schreiben Sie auf Seite 14 in einem Artikel mit der Überschrift „Unglaublich! Todkrank und jetzt Europameister“ über mich:"Nach einem Start in Ras Al Khaima im Januar 2009 … war Röthlin auf dem Rückflug zusammengeklappt. In der Schweiz wurde eine lebensgefährliche Lungenembolie erkannt. Er wurde zweimal operiert. Die Ursache, so wurde damals vermutet, könne nur eine Blutanomalie oder die Anwendung des Sauerstoff bindenden verbotenen Dopingmittels EPO sein. Die Ärzte entschieden sich für die Blutanomalie und behandelten ihn entsprechend.“
Hierzu stelle ich fest:
Das Rennen in Ras Al Khaima fand am 20.02.2009 und nicht im Januar 2009 statt. Ich bin auf dem Rückflug am 22.02.2009 nicht zusammengeklappt. Erst am 12.03.2009 litt ich erstmals unter akuter Atemnot. Als Ursache für die bei mir diagnostizierte Lungenembolie wurde eine genetisch bedingte Blutgerinnungsstörung festgestellt. Die Vermutung, als Ursache komme auch die Anwendung des Dopingmittels Epo in Betracht, hatten meine Ärzte zu keinem Zeitpunkt. Deshalb hatten meine Ärzte bei der Behandlung auch keinen Entscheidungsspielraum. Ich wurde auch kein einziges Mal operiert.
weiter …
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