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15. Spiridon Kreuzfahrt
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„Laufbahn am Limit"

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Ein Interview mit Manfred Steffny ist bei youtube.de zu sehen

Laufausrüstung im Urlaub

Von Manfred Steffny

Wenn ein Läufer Urlaub macht, dann kann man getrost einen Koffer oder eine große Tasche mehr einplanen. Denn so manches ist unentbehrlich, wenn man 14 Tage und mehr im Süden unterwegs ist. Dicke Trainingsanzüge und den berüchtigten Ostfriesenpelz kann man sich zwar auch an der Nordsee ersparen, doch es sind die kleinen Dinge, die man vergisst und die sich am Urlaubsort nicht unbedingt nachkaufen lassen.
Das wichtigste Läufer-Utensil sind nun einmal die Schuhe und fangen wir also damit an. Mindestens drei Paar Laufschuhe sollten - trotz Protestes der nichtlaufenden Begleitung - mitgeführt werden.:
1.) ein grundsolider Stabilschuh, der einen auch über unbekannte oder nicht vorhersehbare Böden führt;
2.) ein alter früherer Lieblingslaufschuh mit viel Platz für die Zehen, dessen EVA-Mittelsohle eingesunken ist, er daher für harte Böden unbrauchbar geworden ist, uns aber auf Sandwegen und an der Wasserkante gute Dienste leistet;
3.) ein Wegwerfpaar für Dreck, Regen und schlechte Wegstrecken

Das vierte Paar, das wir in Reserve halten und das keinen Platz beansprucht, ist der nackte Fuß, denn im Sommer sollten, wenn immer es geht, 5-10 min am Strand oder auf fWiesengelände barfuss gelaufen werden.
Dem Fuß am nächsten sind die Laufsocken. Drei Paar ordentliche Laufsocken gehören ins Gepäck, selbst wenn man es bei Wärme vorzieht, öfters mit bloßem Fuß im Schuh zu laufen. Bei Mischgewebe ist ein zu hoher Polyamid-Anteil zu vermeiden, der den Fuß schwitzen lässt. Socken mit einem Anteil von Coolmax oder ähnlichen Mikrofasern sind gut, auch die koservative Mischung 80% Baumwolle, 20 % Kunststoff sind buchstäblich tragbar. Mehr wie drei Paar Laufsocken nehmen Platz weg und sind auf dem Rückweg eine Belastung und zwar hauptsächlich für die Nase. Also: Laufsocken immer zwischendurch waschen.

T-Shirt 1. Wahl
Kommen wir nun zu der umkämpften Läuferbrust. Nach wie vor bin ich der Auffassung, dass im Urlaub ein gutsitzendes Baumwoll-T-Shirt am bequemsten und praktischsten ist. Drei malerische T-Shirts, möglichst hell und sonnenabweisend, gehören ins Gepäck. Mit ihnen kann man bequem eine Stunde laufen, ohne allzu viel zu schwitzen, die Ärmel halten Wind und Sonne ab, und sie können auch schnell gewaschen werden. Man kann sie auch tauschen oder sich vor Ort neue kaufen. T-Shirts bekommen schnell Junge. Werden die Läufe länger oder schneller, sind Trägerhemden aus Mikrofaser natürlich vorzuziehen, zwei sollte man für einen 14-tägigen Laufurlaub mit sich führen. Hierbei sollte man jedoch nicht vergessen, sich vorher ordentlich mit Sonnenschutzmitteln einzucremen oder einzuölen. Ein zweistündiger Trainingslauf im Netzhemd kann ein interessantes Muster auf der Haut hinterlassen. Bitte die Schultern nicht vergessen, die beim aufrechten Lauf und hochstehender Sonne besonders empfindlich sind. Apropos Sonnenschutz: am Strand gilt es, den Fußrücken nicht zu vergessen, ein Sonnenbrand dort kann das Laufvergnügen ungeahnt einengen!
Mit drei kurzen Laufhosen, die können aus Mikrofasern bestehen und ein Baumwoll-Innenteil haben, kommt man gut zurecht. Zur Kleidung sollte zusätzlich ein dickes Sweatshirt gehören oder eine Laufweste mit rückwärtigem und seitlichen- Reißverschlüssen für Geld, Schlüssel und ggf. eine Getränkeflasche. Für lange Läufe vorteilhaft sind Nierentaschen und Getränkegürtel. Mutige Läufer werden auf den klassischen Trainingsanzug verzichten und nicht nur weil so viele unsportliche Rentner damit den ganzen Tag herumlaufen. Kurz-Tights oder Boxerhosen sind einfach praktischer, und wenn schon lang, dann mit einer enganliegenden Stretchhose eines Spezialherstellers. Je wärmer es am Urlaubsort wird, desto wichtiger werden andere Accessoires: Schweißband am Handgelenk und Stirnband bzw. Radkappe.

Die Läuferapotheke
Nun ist der Koffer schon fast voll mit Kleidung und Schuhen, wobei Selbstverständlichkeiten wie Badetücher und Toilettenartikel als allgemeines Zubehör nicht erwähnt sind. Doch es gibt auch spezielle Dinge für die Läufer-Apotheke. Hier sind in erster Linie vorgeformte Heftpflaster für die Füße gemeint, zusätzliche Leukoplast zur Abdeckung der Zehen und Brustwarzen bei langen Läufen, aber auch Massageöl, Aspirin, gute Allroundhilfen wie Tiger-Balm und Arnica-Salbe und als Zusatznahrung ein Multivitamin-Präparat und Magnesium-Calcium-Tabletten, bei Eisenmangel auch ein Eisenpräparat. Alles aus der Apotheke kann man in den meisten Fällen. vor Ort billiger.einkaufen.. Da wäre noch das Essen. Die Zeiten, da einem morgens bröselndes Weißbrot und abends zermatschte Nudeln vorgesetzt werden, dürften vorbei sei. Überall, wo deutsches Bier fließt, gibt es um die Ecke auch Vollkornbrot, Getreideflocken und Müsli zu kaufen. Vermeiden sollte man Eis im Getränk, Eiswürfel, ungewaschenes, ggf. auch ungeschältes Obst. Stets sollte man auch ein sehr sorgsames Auge auf Salate werfen und im Zweifel gekochtes Gemüse vorziehen. Vorbeugend wirkt ein ortsüblicher Schnaps, sollte trotzdem ein Durchfall auftreten, stopft in leichten Fällen eine doppelte Dosis Kohletabletten. Der Lauf-Profi ist natürlich noch ganz anders ausgestattet. Herzfrequenzmesser, Aquajogger, örtliches Kartenmaterial 1:25.000 und bald auch ein GPS-Navigator gehören ebenso wie die neueste Laufliteratur dazu. Aber er führt noch etwas Anderes mit, was die nichtlaufende Ehefrau absichtlich vergisst: einen Wecker für frühe Läufe, um der Tageshitze auszuweichen und dann in Ruhe gemeinsam mit der Familie das Frühstück genießen zu können.

Check-Liste 14 Tage Laufurlaub
Schuhe, Kleidung:
- 3 Paar Laufschuhe
- 3 T-Shirts
- 3 kurze Laufhosen
- 2 Trägerhemden
- 3 Paar Laufsocken

zusätzlich gut:
- Laufweste
- Sweat-Shirt
- Tights
- Windjacke
- Radkappe
- Schweißbänder
- Nierentasche
- Getränkegurt
- Getränkeflasche
- Sonnenbrille
- Armbandstoppuhr (Wecker!)
- Herzfrequenzmesser
- Aquajogger

Läufer-Apotheke:
- Pflaster
- Massageöl
- Magnesium-Calcium
- Multivitamin
- Eisenpräparat
- Kohletabletten
- Aspirin
- Tiger-Balm
- Arnica-Salbe


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