Aus SPIRIDON Heft 2/2009
Fahrtspiel mit und ohne Uhr
Abwechslung tut gut beim Laufen. Nicht immer dieselbe Runde und nicht immer das gleiche Tempo. So kommt man nach dem strengen Winter wieder in Form, ohne monotone Tempoläufe. Fahrtspiel mit und ohne Uhr sind da hilfreich.
Von Jörg Valentin
F ür Läufer ein Graus: der Winter. Die mühsam antrainierte Kondition und Tempohärte des Herbstes drohte vollends zu verkümmern. Denn wenn draußen der Atem dampfte und die Sonne viel zu früh unterging, musste man trotzdem die Laufschuhe schnüren. Der passionierte Läufer kennt zwar keine Angst vor eisigen Füßen, auch bei Minusgraden wagt er sich, wenn auch widerwillig, natürlich vor die Türe. Aber Kälte mit Schnee und Eis fordern eben doch manchmal ihren Tribut. Die langen Ausdauereinheiten des Wintertrainings haben Tempohärte und Schnelligkeit erlahmen lassen. Nun geht es, wenn die Tage wieder länger werden, darum, die verlorene Spritzigkeit mit einem variantenreichen und vielfältigen Training wieder aufzubauen, ohne dabei gleich auf monotone Tempowiederholungsläufe zurückgreifen zu müssen. Wir haben Tipps, wie man im Übergang vom Winter in den Frühling mit Fahrtspiel und Handicapläufen nicht wieder bei Null anfangen muss …
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